Austausch Heike Hofmann 
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13. Februar 2026© Malte Albrecht - HMSI 

Dialog zur Eingliederungshilfe im Hessischen Landtag: Werkstatträte im Austausch mit Ministerin Heike Hofmann

Am 11. Februar 2026 fand im Hessischen Landtag in Wiesbaden ein gemeinsames Gespräch zwischen Vertreter*innen der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Hessen (LAG-WfbM-Hessen e.V.), der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Hessen (LAG-WR-Hessen e.V.) sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Wohnen in Hessen (LAG-Wohnen e.V.) und der hessischen Sozialministerin Heike Hofmann sowie Staatssekretärin Manuela Strube statt.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuelle Situation und die zukünftige Entwicklung der Eingliederungshilfe in Hessen und auf Bundesebene. Hessen übernimmt 2026 den Vorsitz der Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Ministerin Hofmann betonte, dass die Länder zentrale Weiterentwicklungen als notwendig ansehen, gleichzeitig jedoch keine Leistungseinschränkungen für Menschen mit Behinderungen erfolgen dürfen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Umsetzung der Landesrahmenverträge und den Herausforderungen für Leistungserbringer. Christoph Hille (LAG WfbM Hessen) und Hartmut Kleiber (LAG Wohnen Hessen) berichteten über aktuelle Entwicklungen, insbesondere zum Bedarfsermittlungsinstrument PiT, zu Fragen des Bürokratieabbaus sowie zur Balance zwischen Personenzentrierung und Finanzierung.

Für die LAG Werkstatträte Hessen nahmen unter anderem der Vorsitzende Daniel Tabert, der stellvertretende Vorsitzende Uwe Nussbaum sowie Florian Hummel teil. Sie betonten die Bedeutung einer konsequent personenzentrierten Bedarfsermittlung und regten an, Menschen mit Behinderungen künftig noch stärker und frühzeitig in Entwicklungsprozesse einzubeziehen.

Der Austausch verlief in einer offenen und konstruktiven Gesprächsatmosphäre. Ministerin Hofmann unterstrich die Bedeutung des regelmäßigen Dialogs mit den Landesarbeitsgemeinschaften, da Rückmeldungen aus der Praxis wichtige Impulse für politische Entscheidungsprozesse liefern. Die Beteiligten vereinbarten, den Austausch weiterhin fortzuführen.

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